Himbeerzeit

Die Himbeere ist in Europa und Asien heimisch. Jeder hat sie schon in Waldlichtungen gefunden. Die wilde Himbeere ist sehr aromatisch. Die kultivierten Arten der Himbeeren sind in vielen Gärten zu finden. Frisch verzehrt, köstlich und sehr gesund mit vielen Vitaminen und Mineralien. Auch lecker als Konfitüre, Saft und Likör.

Die folgende Beschreibung der Himbeere hat uns gut gefallen Wir haben sie auf der Seite Das Himbeerfeld entdeckt.

Himbeeren gehören botanisch zu den Rosengewächsen. Die dunkelroten Früchte sind, anders als der Name der Pflanze suggeriert, keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte. Anders als bei der Brombeere ist die Frucht nur lose an den Blütenboden gebunden und kann leicht abgezogen werden. Sie ist saftig und sehr aromatisch . Die Himbeeren wurden bereits in der Jungsteinzeit von wild wuchernden Sträuchern in Wäldern gepflückt. Unsere Vorfahren nutzten diese Obstart mit ihrem einzigartigen Mineralstoffreichtum zu medizinischen Zwecken. Getrocknete Früchte kamen als Schweißtreiber bei fiebrigen Erkrankungen zum Einsatz, sie galten als Helfer bei Beschwerden des gesamten Verdauungstraktes. Auch in römischen Schriften wird die Heilkraft der Beeren erwähnt. Auch von amerikanischen Ureinwohnern wurden Himbeeren traditionell als Heilmittel (Gelenkschmerzen, Bauchbeschwerden) eingesetzt.

Das Himbeerfeld

Du kannst von Juni bis Oktober frische Himbeeren genießen. Dazu solltest du auch ein paar Herbsthimbeeren anbauen. Deren Triebe werden nach der Ernte – also im November – komplett zurückgeschnitten.

Hanami in Arnstadt – Kirschblütenzeit

Der Frühling hat erst richtig begonnen, wenn die Kirschen blühen. In Japan wo die rosafarbene Kirschblüte (Sakura) die Nationalblume ist, wird der Beginn der Kirschblütenzeit jedes Jahr mit einem großen Fest gefeiert.

Die Blüten auf dem Foto sind zwar weiß und nicht rosa, aber trotzdem schön, oder? Hanami heißt wörtlich übersetzt „Blüten betrachten“ und ist Bestandteil der japanischen Kultur. Es gibt auch einen wunderschönen Film Kirschblüten Hanami mit Hannelore Elsner und Elmar Wepper. Sehr zu empfehlen.  

Tulpenmanie

Tulpen waren im 17. Jahrhundert in Holland äußerst begehrt. So sehr begehrt, dass mit den Zwiebeln heftig spekuliert wurde. Diese Tulpenmanie wird als die erste bedeutende Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte angesehen. Der Preis der Tulpenzwiebeln hatte sich innerhalb weniger Monate vervielfacht um danach innerhalb weniger Tage komplett zusammenzubrechen. Die Tulpenmanie wird noch heute als mahnendes Beispiel für irrationale Kurssteigerungen angesehen. Aktuelles Beispiel sind die Bitcoins, nur dass der Zusammenbruch erst noch bevorsteht.

Rezept für Bärlauchsalz

50 g frischen Bärlauch gründlich waschen und mit dem Messer grob schneiden. Dann zusammen mit 200 g grobem Meersalz in einen Mixer geben und fein zerkleinern. Auf einem Blech mit Backpapier ausbreiten und die Mischung darauf gleichmäßig flach verteilen. Das Blech in den Backofen bei 40-50 °C (keinesfalls mehr) geben. Danach kann der Backofen auch mal eine Zeit ausgeschaltet werden. Mehrere Stunden trocknen lassen, dabei immer umrühren und neu zerbröseln. Nach ca. 4–5 Stunden ist das Kräutersalz trocken und kann bei Bedarf noch feiner gemahlen werden. Das funktioniert natürlich auch mit anderen Kräutern.

Bärlauchsalz

Ergänzend noch ein paar Tipps: Die Mengen können natürlich nach Geschmack variiert werden. Du solltest möglichst natürliches Meersalz ohne Rieselhilfen verwenden. Das Salz sollte in einem verschlossenen durchsichtigen Glas dunkel gelagert werden so hält es sich länger und die wunderschöne Farbe kommt perfekt zur Geltung. Ein Glas mit Bärlauchsalz ist in jedem Fall ein Hingucker auf dem Esstisch, duftet und schmeckt vorzüglich.

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